Am letzten Tag ging es vom Berner Oberland nach Köniz. Dort besichtigten wir einen Batteriebetriebenen Gelenkbus und waren bei der Einweihung der ersten Schnellladestation von Köniz dabei. Anschliessend ging es durchs Emmental ins Entlebuch auf den Renggpass wo wir einen privaten «Windpark» besuchen konnten. Dort gab es auch das Nachtessen und den Abschlussabend.

Nach der Übernachtung im Kiental fuhren wir Richtung Bern. Am letzten Tag hatten wir noch Kollege Markus Doesegger als Mitfahrer. Sein Tesla Roadster hatte leider Probleme mit der Bremsleitung. Trotzdem hat er die Wave bis zum Schluss begleitet. Es wurde nie langweilig, da Markus von seiner Weltumrundung in 80 Tagen mit dem Tesla viel zu erzählen hatte.
Fredi meinte, dass wir für den Abschluss das Auto waschen sollten. Wir haben noch darüber diskutiert, als Markus schon mit einem Bon für die Waschstrasse zurück kam. Glänzend wie am ersten Tag verliess unser treuer Peugeot die Waschstrasse. Leider war der Glanz nur von kurzer Dauer. Bei der Einfahrt in Köniz fielen die ersten ernst zu nehmenden Regentropfen unserer Tour durch die Schweiz. Dem Regen zum Trotz konnten wir die erste Schnellladesäule in Köniz gebührlich einweihen. Nach der Zeremonie ging es zur Ladestation des Batteriebetriebenen Gelenkbusses von BernMobil. Der Projektleiter erzählte uns von den Tücken eines solchen Vorhabens. Wie mit Stau und anderem Unvorhergesehenen umgegangen wird. Ziel ist es, dass der Bus in 8min voll geladen ist. Dafür werden bis zu 480kW benötigt. So verlässt der Bus die Ladestation immer mit einer Reserve für vier Touren. D.H. wenn die Ladestation durch einen anderen Bus oder parkierendes Auto blockiert ist, kann der Bus seinen Kurs trotzdem vier mal abfahren, bevor er wieder geladen werden muss.
Er hat uns auch erzählt, dass er die Abwärme der Ladestation zuerst für das dahinterliegende Gewächshaus nutzen wollte. Leider war die Heilsarmee, als Betreiberin des Gewächshauses, nicht von dieser Idee zu überzeugen und heizt weiter mit Öl.
Coronabedingt war das Programm der diesjährigen Wave einiges lockerer als noch im Vorjahr. So reichte es, auf der Fahrt ins Entlebuch noch für einen Zwischenstopp bei Kambly.
Gestärkt fuhren wir weiter auf den Renggpass wo wir herzlich von Roland Aregger empfangen wurden. Er hat uns die Geschichte von der ersten Idee bis zur Verwirklichung des ersten Windrades erzählt. Nach der Besichtigung konnten wir in einem Video den Bau bestaunen.
Mit einem Racelette (oder zwei, …) kamen wir zu den Siegerehrungen. Es wurden Preise für das am schönsten dekorierte Fahrzeug, das Hilfsbereiteste Team, usw. vergeben. Sieger der ganzen Wave war das Team «Luigi’s Roadtrip» mit dem elektrischen Fiat 500e.
Fredi musste wieder einiges an Infrastruktur mitnehmen und hatte keinen Platz mehr für mich 😊. So nahm mich das Team Vogelsang mit und lud mich pünktlich beim Bahnhof Wolhusen ab. Beim Umsteigen in Bern staunte ich nicht schlecht, als der Kambly Zug auf mich wartete. Dies war ein schöner Abschluss der Wave Trophy Switzerland 2020.
Es war eine spannende Woche mit vielen interessanten Einblicken und lehrreichen Gesprächen. Wer weis, vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung oder man trifft den einen oder anderen bei einer anderen Gelegenheit. Mich würde es freuen.


























































































































































