Samstag, 22. Juni 2019

Heute ging es von Ruswil über Luzern, Meggen, Küssnacht, weiter nach Brunnen und mit einem kurzen Zwischenstop in Freienbach weiter nach Zug ans Seenachtsfest. Zum Schluss fuhr Fredi nach Hause und ich durfte mit Team Lightning McLowhouse mit nach Hause reiten.

Bei etwas regnerischem Wetter ging es von Ruswil durch die Stadt Luzern über Meggen weiter nach Küssnacht. Dort wurden wir freundlich mit Getränken und einer Käseplatte empfangen.
Nach einiger Zeit sind wir weiter nach Brunnen aufgebrochen, wo wir die Firma EcoCoach besuchten. Hier war ein kleineres Dorfest mit Grill und Musik im gange.
Leider hat das Wetter nicht so mitgespielt und wir liessen die Ibergeregg rechts liegen und sind über den Sattel weiter gefahren. Nach einme kurzen Stopp bei einer Insektenzucht sind wir weiter nach Zug wo wir die Fahrzeuge dicht gedrängt auf einem Platz abgestellt haben. Durch das Seenachtsfest kamen wir auch noch in den Genuss einer Vorführung der Patrouille Suisse – nicht ganz CO2-neutral, aber doch sehr beeindruckend.
Beim Abschlussessen wurden noch die diversen Preise verteilt. Einige gingen noch ans Seenachtsfest, anderen bevorzugten den Heimweg an zu treten.
Hier trennten sich auch unsere Wege. Fredi fuhr mit dem Auto nach Hause in den Aargau und ich blieb noch etwas, genoss das Feuerwerk, ein bisschen Lifemusik und die Stimmung am Seenachtsfest. Team 1, die Vohrjahresgewinner der Wave waren so freundlich mich mit ins Seeland zu nehmen. Wir haben auch noch ein Teammitglied von Futuricum nach Luzern chauffiert. So kamen wir nach zwei mal Schnelladen wohl behalten zu Hause an.
Es war eine sehr erlebnisreiche und interessante Woche. Wir haben viele anregende Gespräche geführt und beeindruckende Persönlichkeiten kennen gelernt. Unser voller Respekt gilt auch denjenigen, die die Wave mit einem Fahrrad oder einem Auto mit «nur»100km Reichweite absolviert haben.
Wer weiss … vielleicht trifft man sich ja mal wieder 😉


Freitag, 21. Juni 2019

Heute ging es vom Berner Seeland fast ins Luzerner Seetal. Ok, es hat nicht zum Baldeggersee gereicht, aber leicht versteckt hinter dem Sempachersee waren wird.

Nach einem Besuch bei Detech, einem Zulieferanten von der Uhrenindustrie, ging es nach Bätterkinden zum Mittagessen. Anschliessend zurück nach Grenchen wo wir in der Stadt empfangen wurden. Bei einem streng gestaffelten Zeitplan ging es zu Smartflyer und wir konnten den Teststand für den Hybriden Antrieb besichtigen.
Auf dem Weg zu Siga in Ruswil mussten noch ein paar Fragen beantwortet werden. Bei der Ankunft in Ruswil waren wir wirklich überrascht. Es schien, dass ein richtiges Dorffest für uns organisiert wurde. Nach dem Ramba-Zamba durften wir einen Rundgang durch die Firma geniessen.
Die die letzte Nacht der Wave und auch noch längste des Jahres wurde im Guesthouse von Siga mit einer geselligen Runde eingeläutet und auch entsprechend gefeiert.

Donnerstag, 20. Juni 2019

Nach dem gemütlichen Morgenessen bei unserer Gastgeber-Familie war der Shuttledienst von Nyon nach Divonne die erste Aktion. Am morgen war als erste «offizielle» Aufgabe eine Schnitzeljagd geplant.

Die Quizfragen zur Jura-Trophy erhielten wir um 8 Uhr via Mail. Und los gings über kleine Wege, quer durch den westlichen Jura, dem Lac de Joux entlang mit dem Ziel St, Croix. Dabei mussten verschieden Fragen beantwortet werden, wie das Alter eines Turms, oder wie viele Schaufeln das Wasserrad einer alten Mühle hat. Auch die fahrerische Geschicklichkeit der Teams wurde bei einem Rückwärtsfahrparcour gemessen. Einige Teams kamen wirklich auf dem letzten Drücker – Batteriestand – in Sainte Croix an, so dass sie zuerst etwas zwischnladen mussten, bevor sie den Rückwärtsparcour fahren konnten. Anschliessend erhielten wir das Mittagessen in derSporthalle.
Das nächste Ziel war St. Aubin, aber zuerst mussten wir unsere Batterien laden. In Estavayer le Lac waren wir erfolglos , in Murten konnten wir dann die Batterien in einer Stunde laden. Den Termin von St. Aubin konnten wir mit dem Intermezzo in Estavayer leider nicht mehr wahrnehmen. Nach der Ladung ging es daher direkt nach Yverdon-les-Bains wo wir von einem heftigen Platzregen empfangen wurden.
Der Regen war jedoch schnell vorbei und nach der Begrüssungsrede  und einem feinen z’Nacht mit anschliessendem Vortrag über ein Elektro-Kleinflugzeuge, dem Briefing und Wave-Filmen von den ersten Tagen war wieder ein langer sehr interessanter Tag zu Ende. Beat lies den Abend noch mit ein paar Teilnehmern in der Hotelbar ausklingen.

Mittwoch, 19. Juni 2019

Heute ging es von Leukerbad über Sion, Nendaz, Aproz nach Divonne les Bains.

Nach dem Monduntergang und dem Frühstück ging es zuerst nach Sion in die Kläranlage wo wir eine Mikrobelle Brennstoffzelle besichtigten. Dabei werden von Mikroben bei der Wasserreinigung Elektronen frei gesezt und es kann Strom Produziert werden. Ziel ist es bei der Wasserreinigung genügend Strom zum Betrieb der Anlage zu Produzieren und vielleicht noch etwas mehr.
Anschliessend sind wir nach Nendaz gefahren wo wir bei einer Veranstaltung waren und auch noch ein paar E-MTB’s probieren konnten.
Das Mittagessen war in einer Schule in Aproz. Es gab leckere Racelette und da die Person vor mir sagte «sans fromage» kam ich gleich in den Genuss von zweien.
Nach dem Mittagessen wollten wir die Route am Südlichen Genfersee entlang nach Bennex nehmen. Leider funktionierte die Agrola Ladestation in St. Maurice nicht, obwohl Fredi noch mit Telefon-Support versuchte sie zu reparieren. Daher verloren wir über zwei Stunden und mussten direkt auf der Nordseite nach Divonne les Bains fahren.
In Divonne les Bains wurden wir vom Vega Club empfangen. Wir waren bei der Einweihung einer neuen Ladestation dabei und haben uns verköstigen lassen.
Die Übernachtung war bei Privatpersonen geplant, was zu einiger Verwirrung führte. Nach einigen Verweisen und Telefonen war dies jedoch auch geregelt. Wir mussten jedoch noch ein paar Leute nach Nyon shutteln, dass wir leider erst nach 22:10 bei den Gastgebern ein trafen und nicht mehr all zu viel Zeit für ein Gespräch hatten.

Dienstag, 18. Juni 2019

Heute war wohl die Königsetappe. Es ging quer durch die Alpen über Pässe und durch kurvige Täler.

Route 18.06019

Bereits morgen gegen halb sieben ging es von Flims aus Richtung Lukmanier. Hier gab es noch etwas Verwirrung, da das Schild einen geschlossenen Pass signalisierte. Nach unseren Informationen musste er jedoch offen sein … also nichts wie los und nachschauen. Vielleicht sollten wir dem Schild sogar dankbar sein. Denn bis auf einen Velofahrer hatte es keinen Verkehr.
Nach dem Pass ging es runter nach Biasca wo wir im bestens präparirten Officina laden (leider mehr als zwei Stunden später) und speisen durften. Sogar ein musikalisches Ständchen gab es noch. Der kleine Rundgang durch die Schätzchen in den Hallen durfte natürlich auch nicht fehlen.
Anschliessen war die grosse Frage: Rauf über den Gotthard und die Furka ins Wallis, oder doch lieber das Centovalli und den Simplon. Wir haben uns dann für die zweite Variante entschieden. Also noch kurz in Ascona etwas Strom tanken, damit wir gut durch Italien kommen und los. Es war wieder einmal herrlich die Kurven durch die engen Täler und Dörfer zu nehmen.
Durch die Verzögerungen in Biasca waren wir schon ziemlich spät dran. Daher sind wir nicht nach Visp laden, sondern direkt runter nach Leuk. Dort hatte der Cave du Rhodan einen Stand mit seinen elektrisch betriebenen Weinbaugeräten. Mir hatte es besonder der «Aebi-Raupen-Stuhl» angetan. Eine Probefahrt lies ich mir nicht nehmen. Danach war die Frage ob er noch Hilfsarbeiter (aber nur auf dem Stuhl) gebrauchen könne.
Und als Zückerchen durfte ich anschliessen mit der gelben Corvette hinauf nach Leukerbad mit reiten. Da habe ich gleich die alte Strasse von Varen auf den Rumeling vorgeschlagen. Einfach ein Gedicht im offen Sportwagen fast lautlos hinauf zu «gleiten» …

Montag, 17. Juni 2019

Heute sind wir von Opfikon in die ehemalige Heimat von Fredi. Über Schaffhausen ging es nach Kreuzlingen und Trogen wo wir jeweils an einer Schule die Fahrzeuge präsentierten. Einen kurzen Zwischenstopp in Stein am Rhein liessen wir uns trotz des gedrängten Programms nicht nehmen.
Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Chur. Die Stadtpolizei hat uns etwas über ihre Aufgaben erklärt und uns die Einsatzzentrale gezeigt. Danach ging es weiter nach Flims wo wir den Abend bei einem Essen und dem Briefing für die morgige Königsetappe ausklingen liessen.
Hier ein paar Bilder unserer heutigen Etappe.

Sonntag, 16. Juni 2019

Beckenried – Bülach

Beckenried, Glarus, Thalwil, Männedorf, Bülach, Opfikon

Nach einem wunderschönen Passfahrt über den Klausenpass mit Hindernissen(Police cow) und 51 km Rekuperation sind wir gut in Glarus angekommen.

Thalwil Mittagessen, anschliessend Horgen und die Fähre nach Meilen. Dort haben wir einen alten Bekannten von der Arbeit getroffen. Anschliessend sind wir weiter an einen Event in Männedorf. Der Schwager von Fredi hat uns dort besucht. Nach etwa einer Stunde ging es weiter nach Bülach.
Dort hatten wir in der Stadt einen kleinen Event und konnten anschliessend bei der Feuerwehr einen Rundgang machen. Dort haben wir gesehen, dass sogar die Polizei elektrisch unterwegs ist.

Erster offizieller Tag an der Wave

Gruppenbild beim Mittagessen im Kieswerk Eschenbach

Und hier noch ein paar Impressionen vom Tag

Ankunft und erstes Briefing

Ankunft ein Reinach.

Die Ladekabel liegen bereit. Vom Klassiker über Motorräder bis ganz gross ist alles dabei.

Aufbruch

Gleich geht es los und ich mache mich auf den Weg zu Wave. Zuerst noch mit dem Zug, bis ich Fredi treffe wo wir dann gemeinsam an den Start fahren.