Sa. 12. Sept.: Es geht los

Das heutige Roadbook sieht wie folgt aus:
Windisch FHNW, Bahnhofstr. 6, Windisch
08:15 – 08:30 Uhr Aufstellen der Autos
09:00 – 09:30 Uhr Start durch Landammann Dr. Markus Dieth
Uster – Better Planet Festival, Ort: Stadthausplatz
10:00 Uhr: Ankunft der ersten Fahrzeuge
11:00 Uhr: Offizielle Begrüssung
12.00 Uhr: Mittagessen
14:00 Uhr: Ende und Abfahrt
Rheinfälle
14:45 – 16:00 Uhr Individuelle Besichtigung
Guntmadingen
Ab 16.30 Uhr: Besichtigung Eisspeicher von Remo Ritzmann und anschliessendes Get-Together
18:00 Uhr: Abendessen
ca 20:00 Abfahrt nach St. Gallen zur Unterkunft

Heute sind wir leicht von der offiziellen Route abgewichen. Da wir nicht in einem Hotel, sondern bei Fredi zu Hause übernachtet haben, sind wir nicht zusammen mit den anderen an den Start gereist. Nachdem es eine erste Verwirrung gab, ob die Autos jetzt hinter oder vor dem Gebäude aufgereiht werden sollen, konnten die Torbogen für den Start doch aufgestellt werden. Anschliessend haben die Fahrzeuge die Startaufstellung eingenommen, damit ein erstes Gruppenfoto mit Louis‘ berühmt berüchtigten «Arm-Wellen-Winken» gemacht werden konnte.

Nach dem Start an der FHNW, wo auch Regierungsrat Markus Dieth anwesend war, ging es weiter nach Uster, wo die Wave Teil des Better Planet Festivals war. Es war schön, einige bekannten Gesichter der letztjährigen Wave zu treffen, welche das Festival besucht haben. Sogar die gelbe Elektro-Corvette der Manofaktur Marton war anwesend. Auch Claudio de Giacomi, Verkaufsleiter der Joulia SA kam auf einen Kurzbesuch vorbei. Joulia produziert Duschrinnen mit Wärmerückgewinnung. Anstelle das teuer aufgewärmte Duschwasser ungenutzt in den Abfluss zu schütten, wird damit das kalte Wasser zum Duschen vorgewärmt. Dies ist fast wie das Rekouperieren beim Bergabfahren mit dem Elektroauto.
Zudem hatten wir genügend Zeit um die Startnummern montieren zu können, welche gerade noch «rechtzeitig» eingetroffen waren.

Anstelle der Rheinfälle gemäss Roadbook, nahmen wir einen Abstecher zu Fredis Bruder, welcher es sich nicht nehmen liess, sich mit dem neuen Peugeot e-2008 abzulichten.

Nach der kurzen Weiterfahrt nach Guntmadingen kamen wir in den Genuss einer Führung bei RINO. Bei einem Vortrag erfuhren wir interessante Punkte zum Mehrfamilienhaus mit Eisspeicher und Hydrobus. Beim anschliessenden Nachtessen wurde gefachsimpelt, bevor der Tag mit einem Briefing zum morgigen Tag abgeschlossen wurde.

Dies war aber noch nicht das Ende. Zum Schluss folgte noch die Fahrt in die Jugendherberge in St. Gallen. Wenn man das Roadbook anschaut, sieht man gleich, dass es wohl etwas später wird. Dummerweise war die Türe der Jugendherberge geschlossen, als wir um 21:01 Uhr ankamen. Auch nach mehrmaligem Läuten hat sich leider niemand hinter den Glasscheiben gezeigt. Es wurden schon erste Pläne für alternative Übernachtungsmöglichkeiten gemacht und auch Louis kontaktiert. Jedoch plötzlich hat sich doch noch jemand gezeigt. Danach konnten wir unsere Zimmer in Beschlag nehmen, das Kajütenbett anziehen und die Toilette suchen, welche wir einen Stock höher gefunden haben. Da fühlt man sich gerade in die Teenagerzeit zurück versetzt. Obwohl … Fredi meinte, sein Jugi-Pass sei leider erst vorgestern abgelaufen.

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