Heute ging es von St. Gallen aus übers Appenzeller Land, mit einem kleinen Abstecher nach Lichtenstein und St. Antönien, ins Engadin nach Scuol.

Nach dem Start in St. Gallen, wo wir in der Nacht das Auto leider nicht laden konnten, sind wir ins Appenzeller Land aufgebrochen. An der Appenzeller Schaukäserei vorbei auf die Schwägalp. Oben hatten wir gerade noch mal 36km Restreichweite. Beim Hinunterfahren hat sich die Reichweite glücklicherweise massiv erholt. Zum einen, da im Schnitt einiges weniger an Energie verbraucht wurde und zum anderen die Batterie beim Bergabfahren durch die Rekuperation geladen wird. Somit sahen wir auf der Reichweitenanzeige etwas nach der Passhöhe schon wieder 178km. Als wir im Flachen Richtung Buchs fuhren, fielen diese Kilometer jedoch durch den wieder normalisierten Energieverbrauch wieder zusammen. Da wir in Buchs noch die Schwester von Fredi besuchen wollten, kam es uns gerade gelegen, dass beim Bahnhof eine Schnellladestation mit 50kw auf uns wartete.
Nach dem vorzüglichen z’Nüni bei Fredis Schwester fuhren wir über Lichtenstein und St. Luzisteig nach Küblis und hinauf nach St. Antönien. Hier hat uns der ehemalige Gemeindepräsident über die Tücken bei der Planung von grossen Projekten informiert. Ziel war es, die längste zusammenhängende Lawinenverbauung der Alpen mit Solarzellen zu versehen. Dabei hatte er mit Vogelschwärmen, Blendwirkung und Bundesämtern zu kämpfen. Nachdem all diese Hürden genommen wurden, scheiterte das Projekt doch noch an der Urne der Gemeindeversammlung. Er meinte aber auch, dass man sich nicht entmutigen lassen solle, um grosse Projekte anzugehen.
Nach dem Mittagessen auf der Sonnenterasse ging es über den Flüelapass weiter ins Engadin. Auf dem Pass sollten noch Videoaufnahmen im Konvoi entstehen, was leider im Briefing etwas zu kurz kam und daher von einigen Teilnehmern – inkl. uns – verpasst wurde. Hoffentlich klappt es beim nächsten mal besser.
In Scuol angekommen gab es wieder eine Zwischenverpflegung und eine sehr interessante Führung durch Scoul, wo wir Details zu den typischen Engadinerhäusern und die diversen Mineralquellen mit ihrer Wirkung erhalten haben. Danach ging es auch schon Richtung Jugendherberge, wo wir verköstigt und für die Nacht einquartiert wurden.













