Heute war wohl die Königsetappe. Es ging quer durch die Alpen über Pässe und durch kurvige Täler.

Bereits morgen gegen halb sieben ging es von Flims aus Richtung Lukmanier. Hier gab es noch etwas Verwirrung, da das Schild einen geschlossenen Pass signalisierte. Nach unseren Informationen musste er jedoch offen sein … also nichts wie los und nachschauen. Vielleicht sollten wir dem Schild sogar dankbar sein. Denn bis auf einen Velofahrer hatte es keinen Verkehr.
Nach dem Pass ging es runter nach Biasca wo wir im bestens präparirten Officina laden (leider mehr als zwei Stunden später) und speisen durften. Sogar ein musikalisches Ständchen gab es noch. Der kleine Rundgang durch die Schätzchen in den Hallen durfte natürlich auch nicht fehlen.
Anschliessen war die grosse Frage: Rauf über den Gotthard und die Furka ins Wallis, oder doch lieber das Centovalli und den Simplon. Wir haben uns dann für die zweite Variante entschieden. Also noch kurz in Ascona etwas Strom tanken, damit wir gut durch Italien kommen und los. Es war wieder einmal herrlich die Kurven durch die engen Täler und Dörfer zu nehmen.
Durch die Verzögerungen in Biasca waren wir schon ziemlich spät dran. Daher sind wir nicht nach Visp laden, sondern direkt runter nach Leuk. Dort hatte der Cave du Rhodan einen Stand mit seinen elektrisch betriebenen Weinbaugeräten. Mir hatte es besonder der «Aebi-Raupen-Stuhl» angetan. Eine Probefahrt lies ich mir nicht nehmen. Danach war die Frage ob er noch Hilfsarbeiter (aber nur auf dem Stuhl) gebrauchen könne.
Und als Zückerchen durfte ich anschliessen mit der gelben Corvette hinauf nach Leukerbad mit reiten. Da habe ich gleich die alte Strasse von Varen auf den Rumeling vorgeschlagen. Einfach ein Gedicht im offen Sportwagen fast lautlos hinauf zu «gleiten» …
























