Mittwoch, 19. Juni 2019

Heute ging es von Leukerbad über Sion, Nendaz, Aproz nach Divonne les Bains.

Nach dem Monduntergang und dem Frühstück ging es zuerst nach Sion in die Kläranlage wo wir eine Mikrobelle Brennstoffzelle besichtigten. Dabei werden von Mikroben bei der Wasserreinigung Elektronen frei gesezt und es kann Strom Produziert werden. Ziel ist es bei der Wasserreinigung genügend Strom zum Betrieb der Anlage zu Produzieren und vielleicht noch etwas mehr.
Anschliessend sind wir nach Nendaz gefahren wo wir bei einer Veranstaltung waren und auch noch ein paar E-MTB’s probieren konnten.
Das Mittagessen war in einer Schule in Aproz. Es gab leckere Racelette und da die Person vor mir sagte «sans fromage» kam ich gleich in den Genuss von zweien.
Nach dem Mittagessen wollten wir die Route am Südlichen Genfersee entlang nach Bennex nehmen. Leider funktionierte die Agrola Ladestation in St. Maurice nicht, obwohl Fredi noch mit Telefon-Support versuchte sie zu reparieren. Daher verloren wir über zwei Stunden und mussten direkt auf der Nordseite nach Divonne les Bains fahren.
In Divonne les Bains wurden wir vom Vega Club empfangen. Wir waren bei der Einweihung einer neuen Ladestation dabei und haben uns verköstigen lassen.
Die Übernachtung war bei Privatpersonen geplant, was zu einiger Verwirrung führte. Nach einigen Verweisen und Telefonen war dies jedoch auch geregelt. Wir mussten jedoch noch ein paar Leute nach Nyon shutteln, dass wir leider erst nach 22:10 bei den Gastgebern ein trafen und nicht mehr all zu viel Zeit für ein Gespräch hatten.

Dienstag, 18. Juni 2019

Heute war wohl die Königsetappe. Es ging quer durch die Alpen über Pässe und durch kurvige Täler.

Route 18.06019

Bereits morgen gegen halb sieben ging es von Flims aus Richtung Lukmanier. Hier gab es noch etwas Verwirrung, da das Schild einen geschlossenen Pass signalisierte. Nach unseren Informationen musste er jedoch offen sein … also nichts wie los und nachschauen. Vielleicht sollten wir dem Schild sogar dankbar sein. Denn bis auf einen Velofahrer hatte es keinen Verkehr.
Nach dem Pass ging es runter nach Biasca wo wir im bestens präparirten Officina laden (leider mehr als zwei Stunden später) und speisen durften. Sogar ein musikalisches Ständchen gab es noch. Der kleine Rundgang durch die Schätzchen in den Hallen durfte natürlich auch nicht fehlen.
Anschliessen war die grosse Frage: Rauf über den Gotthard und die Furka ins Wallis, oder doch lieber das Centovalli und den Simplon. Wir haben uns dann für die zweite Variante entschieden. Also noch kurz in Ascona etwas Strom tanken, damit wir gut durch Italien kommen und los. Es war wieder einmal herrlich die Kurven durch die engen Täler und Dörfer zu nehmen.
Durch die Verzögerungen in Biasca waren wir schon ziemlich spät dran. Daher sind wir nicht nach Visp laden, sondern direkt runter nach Leuk. Dort hatte der Cave du Rhodan einen Stand mit seinen elektrisch betriebenen Weinbaugeräten. Mir hatte es besonder der «Aebi-Raupen-Stuhl» angetan. Eine Probefahrt lies ich mir nicht nehmen. Danach war die Frage ob er noch Hilfsarbeiter (aber nur auf dem Stuhl) gebrauchen könne.
Und als Zückerchen durfte ich anschliessen mit der gelben Corvette hinauf nach Leukerbad mit reiten. Da habe ich gleich die alte Strasse von Varen auf den Rumeling vorgeschlagen. Einfach ein Gedicht im offen Sportwagen fast lautlos hinauf zu «gleiten» …

Montag, 17. Juni 2019

Heute sind wir von Opfikon in die ehemalige Heimat von Fredi. Über Schaffhausen ging es nach Kreuzlingen und Trogen wo wir jeweils an einer Schule die Fahrzeuge präsentierten. Einen kurzen Zwischenstopp in Stein am Rhein liessen wir uns trotz des gedrängten Programms nicht nehmen.
Nach dem Mittagessen ging es weiter nach Chur. Die Stadtpolizei hat uns etwas über ihre Aufgaben erklärt und uns die Einsatzzentrale gezeigt. Danach ging es weiter nach Flims wo wir den Abend bei einem Essen und dem Briefing für die morgige Königsetappe ausklingen liessen.
Hier ein paar Bilder unserer heutigen Etappe.

Erster offizieller Tag an der Wave

Gruppenbild beim Mittagessen im Kieswerk Eschenbach

Und hier noch ein paar Impressionen vom Tag

Ankunft und erstes Briefing

Ankunft ein Reinach.

Die Ladekabel liegen bereit. Vom Klassiker über Motorräder bis ganz gross ist alles dabei.

Aufbruch

Gleich geht es los und ich mache mich auf den Weg zu Wave. Zuerst noch mit dem Zug, bis ich Fredi treffe wo wir dann gemeinsam an den Start fahren.

Bilder PV Anlange

Die PV Anlage von Fredi liefert den Strom für unsere Teilnahme an der Wave Trophy.

Vorbereitung

Karte

Fredi hat schon mal die Route analysiert und nach schöner alter Manier eine Karte eingezeichnet. So sind wir auch vor allfälligen Problemen beim Technik-Schnick-Schnack gefeit.

Bald geht es los

Wir sind an den letzten Vorbereitungen. Das Logo ist kreiert, die Teambekleidung bestellt und die Route analysiert.

Nur noch ein paar Tage bis zur Wave Trophy 2019.