Heute ging es von Tafers auf der Ostseite dem Lac de Gruyère entlang über den Jaunpass ins Berner Oberland. Dort war eine Besichtigung in Steffisburg und ein Besuch in Frutigen eingeplant.

Am Morgen gab es einen Schulevent in Tafers. Es ging es darum, die Fahrzeuge möglichst originell den rund 350 anwesenden Schülern und Schülerinnen zu präsentieren. Die Konkurrenz war hart, aber der Peugeot und wir haben unser Bestes gegeben. Die Auswertung werden wir dann morgen Abend erfahren. Zum Glück ist der putzige Microlino nicht in der Wertung, da er von der Jury gefahren wird. Er wäre eine harte Konkurrenz für uns gewesen. Die Bestechungsversuche mit Bonbons etc. machten es auch nicht leichter, aber der olympische Gedanke zählte eindeutig.
Da am Vormittag noch genügend Zeit war, haben wir uns für einen Besuch bei Cailler in Broc entschieden. Die Führung durch die acht Themenzimmer war interessant. Aus Zeitgründen mussten wir dann doch bei den anschliessenden Posten einige überspringen und etwas vorwärts machen.
Nach Broc haben wir den Elektroantrieb des Peugeot e-2008 auf der Passstrasse zum Jaun noch einmal richtig geniessen können. Beim Rekuperieren hinunter nach Steffisburg hat der Akku auch einige der «Spasskilometer» wieder zurückbekommen. Da sieht man die Effizienz der Elektromobilität.
In Steffisburg konnten wir ein modernes Gebäude besichtigen, welches sowohl von der Energie, als auch von der Nutzung sehr interessant ist. Es ist ein nachhaltiges Mehrgenerationenhaus mit einer partizipativen Verwaltungsstruktur. Die Bewohner und Bewohnerinnen können sich in verschiedenen Gremien und Betriebsgruppen (Arbeitsgruppen) engagieren. Mehr Informationen findet man unter Stuckimatte-Wohnenplus.ch.
Die Weiterfahrt nach Frutigen war schnell vollbracht. In der Elektroplan , der Firma von Jürg Grossen, wurden wir herzlich durch die Mitarbeitenden empfangen. Sie haben sich viel Zeit für die Teilnehmer und Besucher genommen. Neben einer Führung durch das Gebäude, welches 2016 den «Watt’d or» gewonnen hat, gab es auch einige politische Einblicke zur Energiestrategie und möglichen Vorstössen.
Während dem Abendessen vom Grill gab es zusätzlich einen Geschicklichkeitsparcours. Mit dem Auto musste rückwärts eine vorgegebene Strecke abgefahren werden, ohne irgendwelche Hütchen zu berühren. Fredi hat den Peugeot souverän hindurch manövriert. Zugegeben, er war nicht der Schnellste, hat dafür aber als einer der Wenigen keine Strafpunkte erhalten.
Adrian, der Fotograf der letztjährigen Wave war ebenso zu Besuch und hat zudem sein Musik-Equipment mitgebracht. Jürg Grossen lies es sich ebenfalls nicht nehmen seine eigene Gitarre samt Verstärker zu holen und mit Adrian und Matthias, einem Jurymitglied, zu jamen. Viel zu früh mussten wir die Musik abstellen, damit auch die Anwohner zur Nachtruhe kamen. Trotzdem haben wir den «lauen Sommerabend» mitten im September genossen.
















